Bremen

Netzwerk Digitalambulanzen im Land Bremen

Broschüren zu digitalen Themen und Tablet

Adresse

Netzwerk Digitalambulanzen im Land Bremen
Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport / Referat 34 – Soziale Stadtentwicklung sowie Magistrat der Stadt Bremerhaven | Sozialamt / Hilfe für Seniorinnen und Senioren

28195 / 27574 Bremen / Bremerhaven

Ansprechperson

Sebastian Dargel / Verena Springer
Telefon: 0421/361-19758 bzw. 0471/391-4630
E-Mail: sebastian.dargel@soziales.bremen.de / v.springer@faden-bhv.de

Organisation

Das Netzwerk Digitalambulanzen ist ein Vorhaben des Landes Bremen in Zusammenarbeit mit zahlreichen Einrichtungen in Bremen und Bremerhaven, welche in die Arbeit mit Senior:innen eingebunden sind. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet durch das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) und ist ein Modellvorhaben – eines von 13 Laboren - des Bundesministeriums für Inneres, Bau und Heimat (BMI) / des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Regionale Open Government Labore). Die Netzwerkkoordination ist in Bremen bei der Senatorin für Soziales, Integration und Sport, in Bremerhaven beim Sozialamt – Hilfe für Seniorinnen und Senioren angebunden.

"Für unser Projekt wünschen wir Projektkoordinatoren uns möglichst viel Beachtung in Verwaltung, Politik und Presse, damit wir gemeinsam älteren Mitbürger:innen den Umgang mit digitalen Geräten - auch lebenserleichternden alltagstauglichen Assistenzlösungen für ein selbstbestimmtes Leben – und den Zugang in die digitalen Angebote und Chancen ermöglichen können. Niemand darf aufgrund seines Alters oder durch gesundheitliche oder finanzielle Einschränkungen aus gesellschaftlichen Entwicklungen ausgeschlossen werden."

Angebot

Als „Open Government Labore“ des BMI, welches u. a. die Nutzung der Chancen durch Digitalisierung und die Gewährleistung gleichwertiger Lebensverhältnisse für alle Bevölkerungsgruppen zum Ziel hat, ist das Land Bremen im Herbst 2020 zusammen mit Akteuren im Bereich der Seniorenbetreuung und Interessensvertretung als Kooperationspartnern mit dem Projekt „Netzwerk Digitalambulanzen“ gestartet. Bis Ende 2022 besteht nun die Möglichkeit, neue Wege für eine stärkere digitale Teilhabe älterer Mitbürger zu entwickeln und zu erproben, um drohende Einbußen ihrer sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Teilhabe, insbesondere, wenn bestimmte Leistungen der Daseinsvorsorge in analoger Weise weiter eingeschränkt werden, weil sie nur digital nutzbar sind, zu verhindern.

Es gibt schon seit längerem Tablet- und Smartphone-Kurse für Senior:innen; diese werden jedoch nur von einem kleinen Teil besucht und führen im Anschluss nur begrenzt zu einer kompetenten Nutzung. Die Angebote tragen zu wenig der enormen Binnendifferenzierung der Gesamtheit älterer Menschen Rechnung. Diese unterscheiden sich erheblich in Bildungsstand, den geistigen und körperlichen Möglichkeiten, dem sozialen Umfeld, den Wohnbedingungen u. v. m. Ein nennenswerter Teil kann Kurse nicht aufsuchen. Sie benötigen eine aufsuchende, qualifizierende oder sogar eine dauerhaft unterstützende Assistenz. Hier setzt das Netzwerk Digitalambulanzen an und entwickelt gemeinsam – bspw. durch geförderte innovative Vorhaben – Angebote, die genau auf die Bedarfe der Senior:innen abgestimmt sind. Durch eine gemeinsame Homepage, Schulungen von ehrenamtlichen Helfern, gemeinsame Projekte und Angebote in möglichst allen Stadtbezirken soll das Ziel, möglichst viele ältere Menschen in die digitale Welt mitzunehmen, erreicht werden.

  • Panoramabild Hafen Bremerhaven und Stadtbild Bremen
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