Bielefeld

Mit der Welt verbunden – Förderung digitaler Teilhabe von hochaltrigen Bürger*innen im Quartier

Adresse

Mit der Welt verbunden – Förderung digitaler Teilhabe von hochaltrigen Bürger*innen im Quartier
Bürgerforum Schildesche c/o AWO Quartiersbüro Schildesche
Liethstück 2
33611 Bielefeld

Ansprechperson

Helmut Breitkopf
Telefon: 0176 / 78912992
E-Mail: BreitkopfH@t-online.de

Organisation

Das Bürgerforum Schildesche ist in Kooperation mit der Quartiersarbeit des AWO Kreisverbandes Bielefeld e.V. ein digitaler Erfahrungsort.
Der AWO Kreisverband Bielefeld e.V. ist im Bielefelder Stadtteil Schildesche im Rahmen der Quartiersarbeit vertreten. In Kooperation mit der BGW Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen mbH und der Stadt Bielefeld wurde 2017 das Bürgerforum Schildesche gegründet.

Es versteht sich als ein Netzwerk von Bürgerinnen und Bürgern,
• die sich für die Belange des Stadtteils einsetzen
• die soziale Kontakte im Quartier fördern
• die ihren Freizeitinteressen in z.B. einer Fotogruppe, einem Literaturkreis nachgehen und
• die sich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe „Nachbarn helfen Nachbarn“ in vielfältiger Weise engagieren.

Bereits 2019 hat sich der Interessenskreis „Digitale Medien“ gegründet. In den Treffen erfolgt ein Austausch über Möglichkeiten des Internets und es werden Lösungen für digitale / technische Probleme erarbeitet.

Angebot

Das Projekt trägt den Titel „Mit der Welt verbunden - Förderung digitaler Teilhabe von hochaltrigen Bürger*innen im Quartier“. Insbesondere hochaltrige Menschen sind zumeist oder weitestgehend aus unterschiedlichen Gründen von der digitalen Kommunikation ausgeschlossen, obwohl bei vielen durchaus Bereitschaft und Offenheit gegenüber der Nutzung digitaler Medien besteht. Diese Personengruppe wird nur dann die Möglichkeiten des Internets nutzen, wenn sie darin eine unmittelbare Bereicherung ihres Alltags erlebt, digitale Endgeräte intuitiv und einfach bedienen kann, eine verständliche Einführung in das Gerät bekommt und bei Fragen oder Problemen schnelle und geduldige Hilfestellung erhält. An diese Voraussetzungen knüpft das Vorhaben an. Im Projekt werden hochaltrige Menschen, die bisher keine oder nur sehr geringe Erfahrungen im Umgang mit digitalen Endgeräten haben, geschult. Interessierte, die nicht über ein eigenes Gerät verfügen, werden mit handelsüblichen Tablets vertraut gemacht, deren Oberfläche seniorengerecht gestaltet wurde (u.a. Beschränkung auf wenige Apps, größere Icons).

Durch die Anbindung an die Quartiersarbeit erhalten hochaltrige Menschen Unterstützung unmittelbar in ihrem Wohnumfeld. Vertraute Kontakte und Begegnungsorte stärken das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, sodass Schulungsinhalte lebensweltorientiert und individuell an den Bedürfnissen der Zielgruppe orientiert gestaltet werden können.