Unternehmenswettbewerb

liloplus GmbH

Adresse

liloplus GmbH
Eschenstraße 51
81547 München

Ansprechperson

Tobias Bily
Telefon:
E-Mail: t.bily@ucare.de

Beschreibung der Idee   

Um den digitalen Graben zwischen den Generationen zu überwinden, haben wir enna entwickelt. enna ist das Fenster zur digitalen Welt für Menschen, die Schwierigkeiten haben bei der Nutzung von Smartphones oder Tablets. Konkret handelt es sich bei enna um ein sehr niederschwelliges, haptisches Bedienkonzept für handelsübliche Tablets. Unser System besteht aus einer Docking Station, haptischen Befehlskarten (enna Cards) sowie zwei Apps. Die erste App läuft auf dem Tablet, das mit unserer Docking Station verbunden ist. Durch Auflegen der enna Cards auf das Dock wird in der Tablet-App der entsprechende Befehl sofort ausgeführt. Von “Tim anrufen” über “Tatort schauen” oder “Wetter heute” ist jeder digitale Service auf unseren enna Cards abbildbar. Mit den beiden Pfeiltasten auf dem Dock können sich die Nutzer und Nutzerinnen z.B. durch digitale Fotoalben navigieren. Bereitgestellt werden die Angebote über digital affine Bezugspersonen (Familie, Pfleger bzw. Betreuer etc.). Diese können mit unserer Companion App auf ihren Smartphones ganz einfach neue enna Cards bestellen, bestehende enna Cards neu konfigurieren und mit den enna Usern auf verschiedenste Art und Weise interagieren.

Mit enna möchten wir einen echten Beitrag leisten zu digitaler Inklusion, Überwindung von Isolation und Alterseinsamkeit und zur Überbrückung des digitalen Grabens in unserer Gesellschaft. enna wurde in Deutschland entwickelt und produziert. Wir achten dabei streng auf die Verwendung nachhaltiger Materialien. Bei jedem Entwicklungsschritt wurde unsere Zielgruppe eng mit einbezogen, um zu gewährleisten, dass enna den Bedürfnissen ihrer Nutzer und Nutzerinnen entspricht.

Aktuell befinden wir uns in den letzten Zügen der Prototypenphase. Der Marktstart steht unmittelbar bevor und wird im Q1 2022 erfolgen. Wir richten uns mit enna einerseits an Privatkunden und -kundinnen, andererseits auch an Pflegeeinrichtungen, Seniorenresidenzen, Eingliederungshilfen usw.

Zukunftsperspektive  

Nach unseren Testphasen im Q4 2021 werden wir im Q1 Jahr 2022 mit 2.500 enna-Systeme in den Markt gehen. Dabei richten wir uns mit enna einerseits an Endverbraucher:innen, andererseits auch an stationäre und ambulante Pflegedienste sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Wir möchten in den kommenden Jahren stark wachsen. Für das Jahr 2023 sind 8.500 verkaufte Abos geplant, 2024 rechnen wir bereits mit 44.000 und 2025 mit 125.000 Systemen, die in Umlauf gebracht werden sollen.

Auch, wenn die kommenden Generationen mit immer mehr digitalen Vorkenntnissen alt werden, so wird es doch immer Menschen geben, die (altersbedingt) mit motorischen oder kognitiven Einschränkungen zu kämpfen haben werden. Der demographische Wandel in Deutschland begünstigt dabei zusätzlich das Marktpotenzial von digitalen Assitenzsystemen wie enna.

Wie enna in 3 Jahren aussehen wird, ist dabei heute nicht zu beantworten. Wir werden die aktuellen digitalen Trends immer genauesten verfolgen, mit dem ständigen Anspruch, das einfachste Bedienkonzept für digitale Angebote zu entwickeln.

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