Berlin

Digitale Kiezsprechstunde

Adresse

Digitale Kiezsprechstunde
Kaspar Hauser Stiftung
Jülicher Straße 30
13357 Berlin

Ansprechperson

Maja Hempel
Telefon: 030 / 98 44 79 10
E-Mail: jueli30@kh-stiftung.de

Organisation

Die Jüli 30 ist ein inklusiver Nachbarschaftstreff im Berliner Stadtteil Wedding unter der Trägerschaft der Kaspar-Hauser-Stiftung. Der Nachbarschaftstreff ist offen für Menschen jeden Alters und orientiert sich an den Zielen der Nachbarschaftsarbeit: gemeinwesenorientierte, zielgruppen- und bereichsübergreifende soziale Arbeit, die dazu beiträgt, Lebensbedingungen so zu gestalten, dass Menschen ihren Bedürfnissen entsprechend im Stadtteil zufrieden(er) leben können.

Das Besondere an unserem Nachbarschaftstreff ist, dass wir dieses Ziel mit dem Fokus auf Inklusion und aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen umsetzen. Die digitale Teilhabe sehen wir als wichtigen Schritt für eine Partizipation an aktuellen gesellschaftlichen Prozessen an. Egal ob es sich dabei um ältere Nachbar*innen handelt, Nachbar*innen mit Assistenzbedarf oder Nachbar*innen aus wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen. Die Gemeinsamkeit ist die aktuelle Zeit und ihre Herausforderungen.

Angebot

In Kooperation mit dem Projekt "Wir im Brunnenviertel e.V." werden wir eine Gruppe von interessierten Jugendlichen im Vorfeld darin schulen, wie sie ihr digitales Wissen an andere eweitergeben können. Für die Jugendlichen besteht die Chance, sich selber in einer neuen Rolle zu erleben und dabei einen bewussteren Zugang über ihr digitales Alltagswissen zu erlangen. Reflektion und Verständnis über das eigene Medienverhalten können hierbei nachhaltig geprägt werden. Diese Gruppen von geschulten Sprechstundenhelfer*innen, wird ihr Wissen zu regelmäßigen Terminen der Nachbarschaft, mit Fokus auf Ältere Menschen, zur Verfügung stellen. In unserer digitalen Kiezsprechstunde können sie dann ihre digitalen Alltagsprobleme und Schwierigkeiten besprechen.

Das Ziel der Sprechstunden soll es dabei möglichst sein, die Ratsuchenden dabei zu unterstützen, sich das Wissen für die Lösungen selber mit anzueignen. Die Kluft zwischen Digital und Analog zieht sich parallel zu den Lebenswelten zwischen Jung und Alt. Unser Projekt soll dazu beitragen, auch auf dieser Ebene Brücken zu schlagen, indem ein Verständnis für den Nutzen verschiedener Programme aufgezeigt wird. Ältere Menschen werden in die Lage versetzt, selber wesentlich präsenter im digitalen öffentlichen Raum in Erscheinung zu treten. Schon bestehende Portale wie nebenan.de könnten zukünftig auch besser von dieser Gruppe genutzt und vor allem aktiv mitgestaltet werden.

Info: Sie Erreichen uns unter folgenden Kanälen